Frettchenzimmer

Auf einmal nur noch zu dritt

Wie Du Dir anhand der Überschrift wahrscheinlich schon denken kannst, kommt heute ein nicht so schöner Beitrag. Denn kurz nach unserem Urlaub 2024 schlug das Schicksal gleich mehrmals zu.

Zuerst verstarb mein Schwiegervater. Wir wussten seit etwa einem Jahr, dass dieser Tag früher oder später kommen würde. Einfacher macht das Situation aber auch nicht. Vor allem, weil sich dadurch für uns auch räumlich alles verändern sollte. Ein paar Tage später fuhr ich mit Raven nochmal wegen ihrem Husten zum Tierarzt. Doch leider blieb mir dort nichts anderes übrig als sie von ihrem Leiden zu erlösen. Mehr dazu erfährst Du im Beitrag “Eine schwere Entscheidung” vom 30. Oktober 2024. Wir waren geschockt. Mein Mann konnte gar nicht richtig trauern weil er noch mit dem Tod seines Vaters zu kämpfen hatte.

Am Tag der Trauerfeier meines Schwiegervaters ging es Rocket auf einmal gar nicht gut. Wir telefonierten mit dem Tierarzt und verabreichten Notfallmedikamente. Rocket schlief, als wir zur Trauerfeier gingen. Als wir zurück kamen hatte sich Rockets Zustand nochmal verschlechtert. Ein Freund der Familie ist selber Tierarzt und wir trafen uns sofort in seiner Praxis. Leider konnten wir Rocket nicht mehr helfen und mussten auch ihn auf seinem letzten Weg über die Regenbogenbrücke begleiten (mehr darüber kannst Du im Beitrag “Rocket ist krank” vom 23. April 2025 nachlesen). Es klingt vielleicht ein bisschen merkwürdig, aber gerade Rockets Tod hat mich am meisten getroffen. Nein, ich glaube nicht, dass es an den vielen Verlusten auf einmal lag. Rocket war mein Seelenfrettchen. Mein großer Bär. Nicht, dass ich bei den anderen Verlusten nicht auch getrauert habe, im Gegenteil. Aber so ist es eben. Verstehen kann das nur, wer auch seinen treuen, vierbeinigen Begleiter verloren hat. Als Andenken an Raven und Rocket habe ich Dir nochmal ein paar schöne Bilder von den beiden rausgesucht:

Natürlich wurde schon vor dem Tod meines Schwiegervaters das ein oder andere mal über die Veränderungen gesprochen, doch wer möchte denn schon gerne darüber reden wenn das gleichzeitig bedeutet, dass es erst umgesetzt werden kann, wenn der betroffene Mensch nicht mehr da ist. Und nun standen wir da. Von heute auf morgen gehörte uns ein Haus mit Teich, Garten und drei Etagen voller Krimskrams, welches alles erstmal sortiert und ausgemistet werden musste. Eins kann ich Dir sagen: Der Großteil ist geschafft, aber wir sind bis heute noch nicht ganz fertig. Der ein oder andere mag das nicht verstehen, aber wir wollten uns keinen Zeitdruck machen (auch wenn ich manchmal schon gerne viel weiter wäre). Wir wollten nicht, dass sich die nächsten Monate alles nur um Renovierung dreht und unser Leben auf der Strecke bleibt. Für meinen Mann war das alles schwierig genug, vor allem, weil er viele Kindheitserinnerungen mit unserem neuen Heim verbindet, welches bereits seine Großeltern gebaut haben. Das wichtigste ist, dass wir uns mittlerweile nach all den ungewohnten und neuen Situationen gut in unserem neuen Haus eingelebt haben und uns in unserem neuen Heim wohlfühlen. Wir sind nun endlich angekommen.

Und die Wusler? Die haben natürlich ein tolles, neues Zimmer bekommen. Soviel kann ich Dir schonmal verraten: Ich war kreativ und habe mir wirklich große Mühe gegeben. Aber mehr zur Idee und Gestaltung ihres neues Reiches erzähle und zeige ich Dir dann in zwei Wochen…